\m/ Kaltenbach \m/
Ich werde hier mein erstes größeres Festival „Kaltenbach“ ein wenig näher erläutern.
Das ganze begann am 18. Juli 08. Am 05:30 Morgen aufgestanden und Ferialjob bis um 12:30. Den Nachmittag ein wenig mit PC und Co vertrieben bis dann so gegen Abend ein Kumpel bei mir vorbei schaute. Unser Zug nach Kaltenbach ging um 20 nach Vier. Also noch genug Zeit um sich die ganze Nacht lang mit Filmen und Bier zu vertreiben.
19. Juli 08, 04:20
Der Zug war pünktlich und wir hatten eine lange Fahrt vor uns. Status: fast 22 Stunden wach. Nach ungefähr fünfeinhalb Stunden Zugfahrt mit ein paar mal umsteigen, waren wir bei Spital am Semmering angekommen. Der Weg von Bahnsteig bis zum nächsten Supermarkt fand sich von selbst. Unser Alkohol bestand schrie danach, wieder aufgefüllt zu werden. Mit ungefähr sieben Liter mehr im Gepäck ging es dann zum Festivalgelände. Man musste eh nur dem Metal folgen.
19. Juli 08, 10:00
Dort angekommen sah man schon überall die Leute herumliegen. Jaja, der Rausch. Es dauerte eine Weile zur Kassa hinauf, aber von dort bis zur Stage war es nicht weit. Mehr oder weniger alles inspizieren und dann köpfte sich ein Bier nach dem anderen… wie von selbst. Lange Rede, kuzer Sinn. Müdikeit + Alkohol + Headbangen = Tot. Irgendwo herumgekrebst gings von Ort zu Ort um zu ‘dösen’. Durchhalten war angesagt!
19. Juli 08, 17:15
Wir waren uns einig, weg hier. Ohne Zelt und ähnlichem herzukommen war ja nicht gerade weise… Die geilsen Bands hatten eh schon gespielt.
Noch schnell was essen und ab zum Bahnhof. Wieder einige Stunden Zugfahrt, geleitet von Strecken-SMS, gingen vorüber. In Leoben hieß es dann: umsteigen. Doch eine gewisse Bahnsteigänderung, verhinderte das Erreichen unseres Anschlusszuges. Und wie es nicht anders sein kann, war das der letzte bis morgen Früh.
19. Juli 08, 22:52
Müde, hungrig und rausching standen wir nun in Leoben. Kein Zug, keinen Plan, kein irgendwas. Irgendwie gingen wir dann in die Pension gegenüber, schneiten ne Pizza ein und hauten uns auf’s Ohr. Was soll man sonst machen? Abgesehen von dem herumgedöse auf dem Festivalgelände, hatten wir ja mehr als 40 Stunden kein Schlaf mehr.
Nächsten Tag ging es dann von Leoben mit dem Zug nach Hause und so gegen Mittag sind wir dann angekommen
Die Moral von der Geschichte? Nie ohne Zelt und ohne Plan so kurzfristig auf ein Festival fahren! …
Und immer die Anzeigetafeln auf dem Bahnhof beachten! :>